Sonntag, 25. Dezember 2011

Trotz Winterdepression fit durch die dunkle Jahreszeit



Bei einer Winterdepression handelt es sich um eine saisonal bedingte Depression, die meistens keiner medikamentösen Therapie bedarf, wie sie bei anderen Depressionserkrankungen von Nöten sein kann. Sie tritt vornehmlich in der dunklen Jahreszeit auf und betrifft nahezu jede Altersgruppe. Frauen sind prozentual etwas häufiger betroffen als Männer.

Winterdepressionen sind weit verbreitet, fast jeder Deutsche ist im Laufe seines Lebens mindestens einmal davon betroffen. Die Betroffenen verspüren dabei eine starke Müdigkeit während der Tagesstunden und sind schlapp und antriebslos. Weitere Symptome einer Winterdepression sind ein starkes Verlangen nach Süßem und eine übermäßige Traurigkeit.

Ursächlich für eine saisonal bedingte Winterdepression ist vor allem der Mangel an Sonnenlicht, das maßgeblich an der Bildung des stimmungsaufhellenden Bostenstoffes Serotonin im Gehirn beteiligt ist. Fehlt dieser Stoff oder wird er nur unzureichend produziert, versucht der Körper den Mangel mit Heißhunger auf Süßes auszugleichen. Der in Süßigkeiten enthaltene Zucker kurbelt die Serotoninausschüttung an und man fühlt sich wieder besser. Abgesehen vom Neurotransmitter Serotonin spielt auch das Hormon Melatonin eine wichtige Rolle bei der Entstehung einer Winterdepression. Das in den Wintermonaten nur unzureichend vorhandene natürliche Tageslicht sorgt für eine übermäßige Produktion des für die Aufrechterhaltung des Schlaf-Wach-Rhythmus zuständigen Melatonins. Dies führt zu einem gesteigerten Schlafbedürfnis.

Schon ein paar einfache Tricks können einer Winterdepression entgegenwirken. So sollte man sich täglich zu einem kleinen Spaziergang an der frischen Luft überwinden, um wenigstens ein paar Sonnenstrahlen zu tanken. Auch Ausdauersport sorgt für die Ausschüttung von Glückshormonen und kann während der Wintermonate förderlich für das allgemeine Wohlbefinden sein. Neben diesen schon recht wirksamen Hilfsmitteln gegen das winterliche Stimmungstief hat sich auch eine spezielle Lichttherapie zur Behandlung der Winterdepression bewährt. Da das Licht einer normalen Glühbirne hierzu nicht ausreicht, werden mittlerweile zahlreiche Lichttherapiegeräte auf dem Markt angeboten, welche mit einer Beleuchtungsstärke zwischen 1000 und 7000 Lux ausgestattet sind. Für eine erfolgreiche Lichttherapie mit diesen speziellen Lampen sollte man sich vorzugsweise morgens nach dem Aufstehen für mindestens eine halbe Stunde vor die Lampe setzen und in regelmäßigen Intervallen direkt in die Birnen schauen.

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Natürliche Hilfe bei Blaseninkontinenz



Blasenschwäche ist schon lange kein Thema mehr, das nur ältere Menschen betrifft. Auch viele jüngere Frauen  leiden zum Beispiel nach der Geburt eines Kindes unter einer mehr oder minder stark ausgeprägten Blasenschwäche. Die Ursachen liegen jedoch sowohl bei jüngeren Frauen als auch bei Frauen nach den Wechseljahren darin begründet, dass das Bindegewebe schwächer geworden ist und der Urin nicht mehr gut gehalten werden kann. Da viele Frauen sich für ihr Leiden schämen und es als hygienisches und nicht medizinisches Problem betrachten, gehört die Blaseninkontinenz zu den am seltensten behandelten Erkrankungen in der Medizin.

Die meisten betroffenen Frauen bemerken ihre schwache Blase zunächst an einer ungewollten Urinausscheidung während des Lachens, Niesens, Hustens oder Hebens von schweren Gegenständen. Häufig wird im Laufe des Tages die Toilette aufgesucht und auch nächtliches ungewolltes Wasserlassen kann auftreten. Spezielle Bettauflagen, die den Urin gewissenhaft aufsaugen sind recht günstig erhältlich und können zumindest in diesem Fall ein wenig Abhilfe schaffen.

Besonders beliebt, um einer Blaseninkontinenz entgegen zu wirken sind diverse pflanzliche Mittel, wie sie etwa in bestimmten Blasentees vorhanden sind. Bewährt haben sich vor allem Tees aus Bärentraubenblättern oder Goldrutenkraut. Bei einer leichten Blasenentzündung helfen bereits Preiselbeer- und Cranberrysäfte. Auch Kürbissamenextrakt zeigt bei der Behandlung von Blasenschwäche eine äußerst positive Wirkung. Zusätzlich sollten betroffene Frauen mindestens 2-3 Liter Wasser am Tag trinken. Ein weiteres natürliches Mittel zur Behandlung einer schwachen Blase ist das Beckenbodentraining, bei dem die Muskulatur, die den Urin zurückhalten soll, gestärkt wird. Dieses Training gehört zum Beispiel nach einer Schwangerschaft schon zu den Standardinhalten der nachsorgenden Rückbildungsgymnastik für frisch gebackene Mütter.

Samstag, 17. Dezember 2011

Entschlackungskuren – „Hausputz“ von Innen

Besonders in den Wintermonaten sammeln sich oftmals Schlacken und Giftstoffe im Körper, da gerade zur Weihnachtszeit vermehrt fettreiche Nahrung, viel Fleisch und diverse Genussmittel verzehrt werden. Neben dem Genuss von zahlreichen Süßigkeiten, fettigen Saucen und Alkohol bewegen sich die meisten Menschen im Winter weniger, so dass sich Fette besonders gut im Organismus absetzen können.

Der Frühlingsbeginn ist die bevorzugte Zeit, mit einer Entschlackungskur zu beginnen, die nicht mit einer herkömmlichen Diät gleichzusetzen ist. Eine mögliche Gewichtsreduzierung kann dennoch ein erwünschter Nebeneffekt einer Entgiftung des Körpers sein. Entschlackungskuren können bequem zu Hause durchgeführt werden, ohne Einschränkung des gewöhnlichen Tagesablaufs.

Während der Entgiftung sollte möglichst auf den Verzehr von Fleisch, Süßigkeiten, Genussmittel wie Nikotin, Kaffee und Alkohol, sowie auf weitere Nahrungs- und Genussmittel, die Schlacken im Körper erzeugen können, verzichtet werden. Als Ersatz sollten viel Obst, Gemüse und Suppen zu sich genommen werden. Bei Entschlackungskuren ist es besonders wichtig, auf die Zufuhr von ausreichend Flüssigkeit zu achten, um die vorhandenen Gifte auszuspülen. Hierbei eignet sich vorzugsweise Mineralwasser, von dem bestenfalls 3 Liter täglich getrunken werden sollten. Auch zuckerfreie Obstsäfte und Kräutertees aus Löwenzahn oder Brennessel sind zu empfehlen. Ergänzend zur kurzzeitigen Nahrungsumstellung bei Entschlackungskuren ist viel Bewegung an der frischen Luft hilfreich, die Gifte und Schlacken aus dem Körper auszuleiten. Damit ist nicht gleich ein anstrengendes Sportprogramm gemeint, schon ein zügiger Spaziergang ist ausreichend.

Wer unter bestimmten Krankheiten, wie etwa Stoffwechselstörungen leidet, sollte vor einer geplanten Entgiftung zunächst seinen Arzt konsultieren, der dabei helfen kann, einen geeigneten Ernährungsplan zu erstellen. Schwangere sollten vorerst von einer Entschlackungskur absehen.


Freitag, 16. Dezember 2011

Klangmassage hilft Blockaden aufzulösen


Die Klangmassage wurde in den 80er Jahren von Peter Hess nach seinen zahlreichen Reisen durch Nepal, Tibet und Indien entwickelt und gehört seither zu einem festen Bestandteil des in der Naturheilkunde angesiedelten ganzheitlichen Behandlungsansatzes des Menschen. Peter Hess trat bei seinen Reisen in engen Kontakt mit dort angesiedelten traditionellen Heilern und lernte im Laufe seiner Erkundungen die Klangschalen kennen.

Klangschalen als Medium

Peter Hess entwickelte nach seiner Rückkehr nach Europa die rein instrumentale Nutzung der Klangschalen weiter, indem er sie als ein Medium betrachtete, das dazu in der Lage wäre, die heilenden Kräfte der von ihr ausgehenden Klänge für den menschlichen Körper tiefer erfahrbar zu machen. Das Auflegen der Klangschalen auf den zumeist bekleideten Körper fand in zahlreichen Seminaren, die er in Europa durchführte, im wahrsten Sinne des Wortes großen Anklang. Im Laufe der Jahre entwickelte er die Methode der Klangmassage stetig weiter und immer mehr Therapeuten und Pädagogen setzten seine Methode bei der Behandlung ihrer Klienten und Schüler um.

Funktion und Wirkung der Klangmassage

Bei der traditionellen Klangmassage werden Klangschalen auf verschiedene Stellen des Körpers aufgelegt und zum Klingen gebracht. Die dabei erzeugten Klangschwingungen erzeugen eine leichte Vibration, die von den Behandelten wie eine sanfte Massage wahrgenommen wird. Zudem nimmt das Gehör die harmonischen Klänge auf und versetzt den Körper in einen Zustand tiefer Entspannung, den so genannten "Alpha-Zustand", der auch bei einer Meditation oder Hypnose erreicht wird. Die Klangmassage kann durch das Auslösen der tiefen Entspannung Blockaden und Ängste in Körper und Seele lösen. Das Loslassen der Spannung führt zu einer Stärkung des Selbstbewusstseins und kann hilfreich bei der Unterstützung bei Regenerationsprozessen nach einer Krankheit sein.

Auch wenn die Methode recht einfach und für jeden durchführbar erscheint, sollte man sich einer speziellen Schulung unterziehen, bevor man die Klangmassage an jemand anderes durchführt. Mittlerweile werden zahlreiche Seminare und Ausbildungen zum Klangschalentherapeuten in ganz Deutschland angeboten, die nicht nur die reine Klangmassage zum Inhalt haben, sondern auch andere Teilbereiche der Klangtherapie mit einbeziehen.